Der Figurentyp H ist vor allem bei den Stars oft vertreten. Bekannte Models wie Cara Delevigne und Agyness Deyn haben alle den gleichen Figur-Verlauf und sind deswegen so erfolgreich. Aber auch wenn Du ein paar Kilos mehr auf den Hüften hast, siehst Du mit der H-Figur fantastisch aus. Dein Körper ist sportlich-androgyn, hat aber leider keine Kurven. Dort, wo die Kurven fehlen, kannst Du Dir mit Kleidung welche zaubern. Wer zusätzlich bei der H-Form ein paar Kilo mehr auf den Hüften hat, kann seine Runden ganz einfach verteilen, wie er will. Wie das funktioniert, werden wir Dir heute zeigen.

Sportlich-androgyn wird weiblich & sexy

Die H-Form wird auch Banane genannt, da die Banane ein komplett gerade Form aufweist. Da der Umfang an allen Körperstellen gleich ist, wirkt Dein Körper wie ein aufgestelltes Rechteck. Bei dieser Silhouette sind Deine Schultern und Hüften ungefähr gleich breit. Die Taille verläuft gerade. Im Endeffekt bildet sie keine Rundung und ist dazu da, Schultern mit Hüfte zu verbinden. Es gibt im Körperaufbau keinen direkten Schwerpunkt wie etwa bei der X-Silhouette, die den Schwerpunkt an der Taille hat. Die Figurenform H wirkt sportlich-androgyn mit einer flachen Oberweite und nur wenig Po. Arme und Beine hingegen sind meist lang und wohlgeformt, sodass Du sie wunderbar zeigen kannst. Der H-Typ ist weit verbreitet unter den Models, weil er wunderbar eingekleidet werden kann und oftmals dazu neigt, sehr schmal zu sein. Natürlich gibt es auch kurvige Frauen mit der H-Form, allerdings ist diese dann am Bauch eher ausgeprägt, anstatt an Oberweite und Hüften zuzulegen. Alles kein Problem, denn Du kannst wunderbar mit deinen Kurven spielen und sie super kaschieren, um andere Körperstellen in den Vordergrund zu stellen. Wie das funktioniert, verraten wir Dir heute in unseren Styling-Tricks von Kopf bis Fuß.

Androgyne Seite hervorholen oder doch lieber volle Weiblichkeit?

Generell gilt erst einmal herauszufinden, welche Wirkung Du auf Deine Mitmenschen haben möchtest. Zum Einen kannst Du deine androgyne, sportliche Seite verstärken, indem du auf einen maskulinen Modestil setzt und mit minimalistischer Mode unterstreichst. Oder aber du kannst von deiner eher burschikosen Figur abweichen und eine weibliche Silhouette daraus formen. So betonst Du vor allem die Taille, die bei dir weniger ausgeprägt ist und setzt sie in den Mittelpunkt. Beide Optionen sehen schick aus. Wir empfehlen Dir auf jeden Fall beide einmal auszuprobieren, um zu schauen, welche Dir besser gefällt. Du kannst sie natürlich auch jeden Tag wechseln, um Deine Menschen jeden Tag auf ́s Neue zu begeistern.

Oberteile für den Figurentyp H

Wenn Du Deine burschikose Seite bei den Oberteilen hervorholen möchtest, setzt du am besten auf den V-Ausschnitt. Er sorgt dafür, dass dein Oberkörper noch gerader aussieht. Auch geometrische Elemente als Prints eingesetzt, sorgen für einen minimalistischen Look. Schön wird es mit geraden, einfarbigen T-Shirts und Blusen, die den burschikosen Touch unterstreichen. Immer gut macht sich ein Blazer mit Nadelstreifen, der zusätzlich die weiblichen Formen wegnimmt. Wenn Du lieber femininer wirken möchtest, kitzelst Du Deine weibliche Seite mit weiten Silhouetten hervor. So entsteht an Schultern, im Brustbereich und an der Hüfte ein Volumen, das Dich runder Aussehen lässt und zusätzliche Kurven bringt. Eine Taille wird so fast automatisch gebildet. Das funktioniert am einfachsten mit Brusttaschen auf Blusen und Jacken, drapierte Ausschnitte wie einem Wasserfallkragen oder Falten, die sich an Schultern und der Brust zeigen. Eine optische Verbreiterung an der Schultern erschaffst du mit auffälligen Ärmeln (Puffärmel). Es lohnt sich auf eine feminine Nahtführung zu achten, die optisch für Weiblichkeit sorgt.

Unterteile für den Figurentyp H

Beim Unterkörper darfst Du deine langen Beine in den Vordergrund stellen. Kurze Hosen, Kleider und Röcke stehen Dir einfach fantastisch. Wenn Du am Po und Hüfte mehr Volumen erschaffen willst, setzt Du einfach auf ausgestellte Röcke und Hosen. Bundfalten bei den Hosen sind hervorragend geeignet, um Volumen zu schaffen. Gleiches gilt für Röcke im 50ies Style und A- Linien-Form. Was viele unterschätzen sind auch Muster, die ganz schön auftragen können. Gekonnt eingesetzt sorgen sie für extra Volumen. Streifen, Paisley, Blumen und geometrische Muster tragen auf und verteilen eure Kurven, so wie ihr es wollt. Borten, Spitze und Paspeln tragen optisch dick auf und lassen eure Taille noch schmaler wirken. Palazzo-Hosen und Culottes sind optimal für euch. Wenn Du lieber den androgynen Look bevorzugst, setzt Du auch hier auf dünne Nadelstreifen oder einfarbige, dunkle Modelle, die den maskulinen Stil betonen.

Der H-Typ bei Kleidern

Bei den Kleidern dreht sich alles um Rüschen, Volants Raffungen, Schleifen und Spitze, denn all das trägt zusätzlich auf und sorgt dafür, dass eure Taille im Vordergrund steht und an Schultern und Hüften zusätzliches Volumen geschaffen wird. Auch das Color Blocking bei Kleidern lohnt sich für euch.

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